SPD Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek besucht Kindertagesstätte der Paul-Gerhardt-Gemeinde

Die Kindertagesstätte und Hort Windspiel in Hügelsheim der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde Hügelsheim, Iffezheim, Ottersdorf und Wintersdorf ist eine von 13 Einrichtungen in den Kreisen Rastatt und Baden-Baden, die am Sprachförderprogramm "Sprach-Kitas", gefördert durch den Bund, teilnimmt.

Im Mai besuchte die SPD Bundestagsabgeordente Gabriele Katzmarek unsere Kindertagesstätte und informierte sich über die Umsetzung dieses Programms im Windspiel. Das Badische Tagblatt berichtete über diesen Besuch in einem ausführlichen Artikel, siehe bitte obiger Link, der zu unserer Kita-Webseite führt.

25 Jahre Ev. Gemeindezentrum Ottersdorf

Jubiläumsgottesdienst "25 Jahre Evang. Gemeindezentrum Ottersdorf" am 11. Oktober 2015

 

Im voll besetzten Gemeindezentrum in der Weststraße in Ottersdorf haben wir vergangenen Sonntag mit einem Jubiläumsgottesdienst das Bestehen "25 Jahre Gemeindezentrum Ottersdorf" gefeiert.

Die katholischen Kirchenglocken läuteten – wie vor 25 Jahren beim Einweihungsgottesdienst – zu Beginn des Gottesdienstes. Herzlichen Dank für dieses Zeichen unserer ökumenischen Verbundenheit. Der Kirchenchor St. Ägidius von Ottersdorf gestaltete den Gottesdienst musikalisch – ökumenisch – mit. Auch dafür nochmals ganz herzlichen Dank.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Stehempfang, bei welchem Frau Nicole Rechenbach die Glückwünsche des Ortschaftsrates überbracht hat und Pfr. Jäkel ein Grußwort mit Rückblick auf die Anfänge gesprochen hat.

Herzlichen Dank an die Kirchengemeinderätinnen und -räte, welche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Stehempfang vorbereitet und betreut haben.

Rückblick Gemeidefahrt 2015

40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Mittwoch, den 26. August 2015 mit dem Bus nach Berlin zu einer Schifffahrt von Berlin bis zu den Ostseeinseln aufgebrochen. Wir befuhren die Havel, den Oder-Havel-Kanal, die Oder und die Peene. Einstiegsstelle war gegen Abend Berlin-Spandau in das Schiff MS Mona Lisa. Am nächsten Tag stand zunächst eine Stadtrundfahrt durch die wiedervereinte Stadt auf dem Programm. Von der Bundeshauptstadt ging es dann Richtung Norden auf dem Oder-Havel-Kanal. Wir passierten das historische Schiffshebewerk Niederfinow, wo 36 Meter Höhenunterschied wie in einem Aufzug für schwimmende Schiffe überwunden werden. Weiter ging es durch das Havelland nach Chorin zur Besichtigung der Klosterruine der Zisterziensermöche. In einer weiteren Etappe legte das Schiff im Hafen von Stettin an. Die Sehenswürdigkeiten von Stettin wurden in einer Rundfahrt besichtigt.

Weiter ging es mit der Überquerung des Oderhaffs (Stettiner Haff) nach Wolgast. Am nächsten Tag wurde die lang gestreckte Insel Usedom mit den langen Sandstränden und den Badeorten erkundet. Wir stiegen in Peenemünde wieder ins Schiff mit Kurs auf Greifswald, deren Silhouette wir vom Schiff aus mit ihren charakteristischen drei Kirchtürmen schon von weitem sehen konnten. Für uns etwas gewöhnungsbedürftig war durchaus, dass im Norden die großen Kirchen mit Namen wie St. Jakobi, St. Marien, Dom St. Nikolai evangelische Gotteshäuser sind.


Auch diese alte Universitäts- und Hansestadt haben wir besucht. Die nächste Station war die Insel Rügen. Wir besuchten das Ostseebad Binz und den Königsstuhl mit Blick auf die berühmten Kreidefelsen. Die letzte Station war die autofreie Insel Hiddensee, die zur Planwagenfahrt einlud. Am nächsten Morgen ging es dann per Schiff nach Stralsund, wo wir uns mit dem Bus, welcher uns die gesamte Fahrt für die Ausflüge begleitet hatte, in Richtung Süden aufmachten.

Wir legten eine Zwischenübernachtung in einem Hotel in Nebra in Sachsen-Anhalt ein, damit die Rückfahrt nicht zu lang wird. Da dort vor einigen Jahren die berühmte Himmelsscheibe gefunden wurde, besuchten wir am letzten Tag die Arche Himmelsscheibe, ein Museum mit Planetarium, bevor es zu letzten Etappe der Heimreise ging. Insgesamt legten wir mit dem Schiff 480 km zurück, unser Bus insgesamt 2.630 km. Auf der Rückfahrt wurden sowohl die Gewinner des Quiz der Gemeindefahrt ermittelt (die Ehepaare Fehlau, Martini und Leuchtner), als auch Vorschläge und der Favorit für eine nächste Gemeindefahrt ermittelt.

Kirchengemeinderat besucht Kieswerk Kern

Nachdem uns Herr Kern alle mit gelben Helmen ausgestattet hat, haben wir einige einführende Worte zur Geschichte der Firma Kern gehört.


Z.B. ist diese 1912, offiziell 1914, gegründet worden und seitdem im Familienbesitz. Die Produkte sind Kies, Sand, Split und Beton.


Danach liefen wir über das Wasser zum Schwimmbagger. Seine Schaufel holt ca. 8 Kubikmeter Kies aus bis zu 40m Tiefe. Jetzt ging es zurück an Land, immer neben dem Förderband entlang, hin zum Sortierwerk, welches den Kies vom Sand trennt.


Von dort aus gelangten wir ins eigentliche Kieswerk, in dem der Kies nach verschiedenen Größen sortiert in Silos abgefüllt wird. Dieser kann dann direkt in LKWs verladen werden.

Zum Schluss führte uns unser Weg noch in den Konferenzraum und Herr Kern erzählte noch ein wenig über die Zukunft des Kieswerks und erklärte anhand von Plänen die nächste Ausbaustufe.


Der Abend fand dann einen schönen Ausklang in der Pizzeria Da Saverio in Sandweier.

Landesbischof in Hügelsheim

Gottesdienst mit Landesbischof Dr. Cornelius-Bundschuh in Hügelsheim

Landesbischof Dr. Cornelius-Bundschuh und Pfarrer Michael Winkler Christi-Himmelfahrt 2015 in Hügelsheim
Landesbischof Dr. Cornelius-Bundschuh und Pfarrer Michael Winkler beim gemeinsamen Gottesdienst Christi-Himmelfahrt 2015 in Hügelsheim

An Christi Himmelfahrt haben wir mit den vier evangelischen Gemeinden aus Rastatt und mit der evang. Gemeinde Sinzheim-Steinbach auf dem Außengelände unseres evang. Gemeindezentrums Hügelsheim den Gottesdienst im Freien halten können. Kinder wurden von Erzieherinnen unserer benachbarten Kindertagesstätte Windspiel während des Gottesdienstes betreut. Unser Landesbischof Dr. Cornelius-Bundschuh hielt die Ansprache zum Bibeltext von Jesu Himmelfahrt und blieb nach dem Gottesdienst noch eine Weile zum Gespräch und gemeinsamen Essen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Vorbereitungen, den Auf- und Abbau und die gute Verpflegung.

Pfarrer Michael Winkler, Landesbischof Dr. Cornelius-Bundschuh und Andrea Winkler begrüßen die Erzieherinnen der Kita Windspiel
Pfarrer Michael Winkler, Landesbischof Dr. Cornelius-Bundschuh und Andrea Winkler begrüßen die Erzieherinnen der Kita Windspiel, die Kinder während des Gottesdienstes betreuen

50-jähriges Jubiläum der Ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde

Der Dauerregen, der die dürstende Erde nezte, konnte der Freude der Festgemeinde nichts anhaben, die sich in der evangelischen Kirche in Iffezheim versammelt hatte, um der Kircheneinweihung vor fünfzig Jahren zu gedenken. Prall gefüllt war die kleine Kirche an der Tullastraße beim Jubiläumsgottesdienst. Der Frauenchor CHORissimA trug mit „From a Distance“, „Ubi caritas et amor, deus ibi est“ und „Feeling Good“ zur feierlichen Stimmung im Gotteshaus bei, die in der von der ganzen Gemeinde gesungenen Hymne „Großer Gott wir loben Dich“ ihren Höhepunkt fand.

 

Zahlreiche ehemalige Kirchengemeinderäte, darunter Gerhard de Vries, der dem Rat 36 Jahre vorstand, und frühere Mitarbeiter waren der Einladung von Pfarrer Michael Winkler ebenso gefolgt wie dessen Vorgänger im Amt Armin Jäckel und Elisabeth Maier, der ersten Pfarrerin der Paul-Gerhardt-Gemeinde. Die politischen Oberhäupter der Teilgemeinden Hügelsheim, Iffezheim und Wintersdorf reihten sich ebenso in die Schar der Gratulanten ein, wie die Vertreter des katholischen Pfarrgemeinderates und deren Pfarrer Michel Dafferner und die Handwerker, welche die Kirche damals erbauten und über die Jahre in Stand hielten.

 

Das starke ökumenische Band zwischen den beiden Kirchengemeinden habe sich bereits beim Kirchenbau gezeigt, erinnerte Winkler in seinem Rückblick auf jene Jahre, in denen die Protestanten Klinken putzten und Geld für ihren Kirchenbau erbettelten. 2 000 D-Mark spendete damals die katholische Gemeinde für das Kunstfenster des neuen Kirchenbaus. Michael Winkler dankte den ehemaligen Mitarbeitern für ihr Engagement beim Auf- und Ausbau der Kirchengemeinde.

 

KGR-Vorsitzende Susanne Greß und Pfarrer Michael Winkler schneiden gemeinsam den Geburtstagskranz zum 50jährigen Jubiläum anÜber ein Theaterstück zogen er und seine Frau Andrea die Parallelen zwischen der Kirchengemeinde und einem in die Jahre gekommenen Liebespaar. Mit der Zeit überdecke die alltägliche Routine das Prickeln der Anfangsjahre. Kleinigkeiten begännen im Laufe der Jahre auf die Nerven zu gehen und man werde wütend aufeinander und denke gar an Trennung. Viele seien in den fünfzig Jahren gerüttelt und geschüttelt worden, so Pfarrer Winkler in seiner Predigt, und jene die das große Ganze im Blick haben, seien nicht weg gelaufen. Und so frage die Kirchengemeinde auch heute: „Ich bin noch da, Du auch?“

 

Nach dem Gottesdienst traf sich die Gratulantenschar noch zu einem kleinen Umtrunk bei Geburtstagskuchen und süßen und herzhaften Plätzchen.

 

Wir danken Mattias Greß für Text und Bilder.

Tag der Engagierten in Lahr

Mitarbeiter der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde auf dem "Tag der Engagierten" 2015 in Lahr

Am 28.02.2015 hatte die Evangelische Landeskirche alle ehren- und hauptamtlich tätigen Mitarbeiter unter dem Motto "Wir sind so frei" zu einem "Tag der Engagierten" nach Lahr eingeladen.

Ziel der Veranstaltung war es und wird es in Zukunft sein, allen Mitarbeitern der evangelischen Gemeinden in Baden eine Plattform für den Austausch untereinander sowie zur Vernetzung zu bieten.

Man kann also über den Tellerrand blicken und schauen, was "die Anderen" so machen und wie sie es machen.

Gleichzeitig ist im Rahmen der unterschiedlichsten Workshops und Vorträge genügend Raum vorhanden, um über die zukünftigen und immer vielfältiger werdenden Anforderungen an die Gemeinden und ihre Mitarbeiter zu diskutieren und zu sinnieren.

So kehrten auch die die Mitarbeiter der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde nach einem langen, aber inspirierenden Tag mit vielen neuen Ideen und Denkanstößen nach Hause zurück.

Eine ausführliche Berichterstattung des "Tags der Engagierten" in Lahr 2015 ist auf der Website der Badischen Landeskirche zu finden.

Der nächste "Tag der Engagierten" findet am am 27.02.2016 in Sinsheim/Nordbaden statt.


Ihre finanzielle Unterstützung - und was damit passiert

Sie zahlen Kirchensteuer oder Kirchgeld – wofür genau? Die Antwort gibt Ihnen „Was Sie uns anvertrauen“. So lautet der Titel einer neuen Broschüre. Darin zeigt Ihnen Ihre Evangelische Landeskirche in Baden auf anschauliche Weise, warum Ihr Beitrag so wichtig ist, wie vielfältig er eingesetzt wird und was er –auch in Ihrem Alltag - bewirkt.

 

Zum Beispiel für 37.000 Kinder in evangelischen Kindertagesstätten und jährlich 13.500 Konfirmandinnen und Konfirmanden, für 40 Prozent weniger Kohlendioxidausstoß der kirchlichen Gebäude und Einrichtungen bis 2020 zur Bewahrung der Schöpfung, für Offenheit und Hilfe in 185.000 Anrufen bei der Telefonseelsorge im Jahr, für 3.100 Trauungen – und vieles mehr. Entdecken Sie selbst, was Ihnen am meisten am Herzen liegt. Und lesen Sie nach, wie sich Einnahmen und Ausgaben der Kirche zusammensetzen.

 

Die Broschüre ist in Ihrem Pfarramt und auf Nachfrage nach den Gottesdiensten erhältlich. Sie können die Broschüre gern auch im Internet unter www.ekiba.de/finanzen anschauen und herunterladen. Dort erhalten Sie auch aktuelle Zahlen zu Kirchensteuereinnahmen und dem Haushalt der Landeskirche. Unter der Überschrift „Geld und Spenden“ sind alle Informationen und Ansprechpersonen zusammengefasst.

Paul-Gerhardt-Gemeinde mit "Grünem Gockel" zertifiziert

Ein dichtes Programm erwartete die Gottesdienstbesucher am 13. Juli 2014 in der Paul-Gerhardt-Gemeinde Iffezheim: Vorstellung der neuen Konfirmanden, Überreichung des Zertifikats Grüner Gockel sowie das anschließende Gemeindefest. Anhand des Verses „Ihr seid das Salz der Erde“ aus dem Matthäusevangelium baute Pfarrer Michael Winkler die Brücke zwischen den beiden Hauptelementen seines Sonntagsgottesdienstes: An die Jugendlichen gewandt, betonte er, wie wichtig es auch ist, sich als Christen für die Schöpfung einzusetzen und spannte so den Bogen zum Grünen Gockel. Sonja Klingberg-Adler vom Büro für Umwelt und Energie der Landeskirche würdigte den Einsatz des Umweltteams. Bereits in kurzer Zeit seit der Überprüfung durch den externen Gutachter sind verschiedene Maßnahmen in Angriff genommen worden. Unter anderem ein Lärmschutz für die Kindertagesstätte „Windspiel“, in der sogenannte Baffeln als Schallschutz an die Decken montiert wurden. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich alle Besucher an einem Stand über die Arbeit des Umweltteams informieren. Das Pfarrehepaar hatte außerdem ein umfassendes Umwelt-Familienquiz zu den Umweltaktivitäten in der Badischen Landeskirche ausgearbeitet.